Aktuelle Meldungen und Beiträge

11. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis zeichnet Innovationen zum Schutz vor Stäuben aus

11.11.2016

Bereits zum elften Mal prämierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gute Ideen zum Schutz vor Gefahrstoffen. Diesmal wurden praktische Lösungen zur Vermeidung von Staub am Arbeitsplatz sowie innovative Konzepte und gute Ideen zum Schutz vor Asbest und Stäuben gesucht. Denn Asbest ist in Zeiten vermehrter Sanierungen und Modernisierungen wieder aktueller denn je.

Die besten Einsendungen wurden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit insgesamt 15.000 Euro ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte am 25.10.2016 im BMAS in Berlin.

Als Gewinner des 11. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises wurden ausgezeichnet:

  • in der Kategorie "Staubarme Materialien verwenden": die Firma MAPEI GmbH. Ihr Produkt, die Mape-Box, ist ein Container-System, mit dem vorgemischte Spachtelmassen auf die Baustelle geliefert und zeitsparend eingebaut werden können;
  • in der Kategorie "Staubarme Techniken": die Firma FRIEDRICH DUSS Maschinenfabrik GmbH & Co. KG. Sie stellt professionelle Bauwerkzeuge mit speziellen Absaugsystemen her;
  • in der Kategorie "Staubausbreitung verhindern": die Firma möcklinghoff Lufttechnik GmbH. Sie entwickelte ein System zur Raumentstaubung, den DustBox-Hochleistungsluftreiniger.

Besonders belobigt wurden:

  • in der Kategorie "Staubarme Materialien verwenden": die Firma ebrüder Dorfner GmbH & Co. Kaolin- und Kristallquarzsand-Werke KG. Sie stellt in einem speziellen Verfahren staubarme Quarze für kunstharzgebundene Beschichtungen her;
  • in der Kategorie "Staubarme Techniken": die Hilti Deutschland AG, die einen Hohlbohrer entwickelt hat, der den anfallenden Staub direkt beim Bohren absaugt;
  • in der Kategorie "Staubausbreitung verhindern": die Firma Recknagel, die die Schnellspannvorrichtung Tomjig herstellt. Mit dieser Vorrichtung lassen sich staubige Bereiche problemlos abtrennen.

Wir gratulieren allen Gewinnern!

» Weitere Informationen zu den Firmen und dem Preis

"Gutes Bauen: Businessplan" - Eine neue Praxishilfe für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe.

05.08.2016

Der Businessplan unterstützt bei der ganzheitlichen Planung und Steuerung von Unternehmensprozessen. Der Gutes Bauen: Businessplan liefert im Gegensatz zu anderen Businessplan Vorlagen nicht nur ein Schema für die Beschreibung, sondern ebenso eine Stärken-Schwächen-Analyse auf Basis des bewährten Gutes Bauen: Unternehmenschecks.

Diese Analyse stellt die Grundlage für die Erstellung des Businessplans dar und soll helfen Stärken des Betriebs aufzudecken um diese weiter zu entwickeln, vorhandene Ressourcen besser zu nutzen, Schwachstellen in der Organisation und im Bauablauf zu finden sowie Verbesserungen in den Arbeitsabläufen einzuleiten.

» Weitere Informationen
» Download der Module

"Gutes Bauen: Unternehmenscheck" - Eine neue Praxishilfe für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe.

27.05.2016

Cover Gutes Bauen: Unternehmenscheck

Quelle: Offensive Gutes Bauen

Es ist soweit. Die Offensive Gutes Bauen hat die neue Praxishilfe für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe „Gutes Bauen: Unternehmenscheck“ veröffentlicht. Er baut auf der bewährten Praxishilfe „CASA-bauen“ auf. Der „Gutes Bauen: Unternehmenscheck“ ermöglicht es Handwerkbetrieben und Bauunternehmen mit einer Selbstbewertung Stärken und Entwicklungspotenziale zu erkennen und zu nutzen, systematisch Organisation und Abläufe zu verbessern und die Marktposition zu stärken.

Der „Gutes Bauen: Unternehmenscheck“ behandelt alle wesentlichen Themen des betrieblichen Managements, der Unternehmenskultur sowie des Wertschöpfungsprozesses. Im Teil A wird die Organisation des Unternehmens mit den Themen Strategie, Markt und Kunde, Führung und Organisation, Personal sowie Liquidität dargestellt. Der Teil B beschreibt die Organisation von Baustellen mit den Themen Angebot und Vertrag, Kooperation der am Bau Beteiligten, Planung und Arbeitsvorbereitung (Ressourcen), Arbeitsmittel und -stoffe (Beschaffung), Durchführung und Steuerung.

Der „Gutes Bauen: Unternehmenscheck“ ist im Vergleich zur Vorgängerversion kompakter, übersichtlicher, praxisgerechter und einfacher zu bearbeiten. Die Darstellung und Bearbeitung erfolgt in 2x5 statt zuvor 2x7 Schritten. Ein neuer Schnelleinstieg mit der „Starthilfe: Mit welchem Thema des Checks beginnen?“ erleichtert das Finden von Tipps zu aktuelle betrieblichen Fragestellungen. Neu sind auch Möglichkeiten, einen Maßnahmenplan direkt zu erstellen oder für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit eigene Stärken zu erfassen. Verbindungen zu anderen Praxishilfen der Offensive Gutes Bauen wurden erweitert und besser dargestellt. Betriebswirtschaftliche Aspekte wurden gestärkt und umfassender dargestellt.

Im „Gutes Bauen: Unternehmenscheck“ werden auch neue Themen und Herausforderungen dargestellt, damit Unternehmen mit aktuellen Entwicklungen erfolgreich Schritt halten können. Das Thema Digitalisierung wurde neu aufgegriffen und mit vielen konkreten Hinweisen, Praxistipps und Verlinkungen zu weiterführenden Praxishilfen erläutert. Das Thema Fachkräftesicherung und Mitarbeiterorientierung ist integriert und unterstützt Unternehmen, Fachkräfte zu gewinnen, zu binden und zu entwickeln.

Den „Gutes Bauen: Unternehmenscheck“ können Sie kostenfrei als Broschüre und als Online-Version nutzen.

» Gutes Bauen: Unternehmenscheck - Onlinetool

» Gutes Bauen: Unternehmenscheck - PDF-Download

» Offizielle Presseerklärung der Offensive Gutes Bauen über den neuen "Gutes Bauen: Unternehmenscheck




8. Netzwerktreffen Gutes Bauen Berlin Brandenburg.

23.03.2016

Netzwerkfruehstueck

Quelle: Pressmaster / fotolia.com

Am 18. März 2016 führten wir unser 8. Netzwerktreffen beim Netzparkpartner, der uve GmbH für Managementberatung erfolgreich durch. Wir sprachen über die aktuelle Netzwerkarbeit und stellten die Vorhaben für das Jahr 2016 vor.

Das Netzwerk wird erneut in diesem Jahr den Arbeitsschutzparcours im Ausbildungszentrum der Innung SHK Berlin mitgestalten. Zudem bietet das Netzwerk Unternehmerschulungen zu den INQA Praxisthemen an. Interessierte Betriebe können ebenfalls an geplanten Workshops zum "Unternehmens-Check Gutes Bauen" teilnehmen. Ziel ist es, den Baubetrieben Lösungen zur guten präventiven Arbeitsgestaltung mitzugeben.

Frau Andrea Friedrich vom Netzwerk Wir für Gesundheit GmbH stellte den Teilnehmenden die Plus Card als betriebliche Krankenzusatzversicherung vor. Diese Zusatzversicherung ermöglicht dem Betrieb, während der Ausfalltage des erkrankten Mitarbeiters zu reagieren und die Ausfallzeit zu verkürzen. Die PlusCard dient dazu, die Mitarbeiter schneller durch das Gesundheitssystem zu lotsen. Mit Hilfe des Facharzt-Terminservice erhält der erkrankte Mitarbeiter schneller einen Termin beim Facharzt und dadurch schneller eine Diagnose. Dementsprechend kann die Behandlung früher begonnen werden, wodurch der Mitarbeiter schneller auf seinen Arbeitsplatz zurück kehrt. Ein interessantes Produkt, um die Fehlzeiten im Betrieb zu minimieren.

Frau Gudrun Laufer von der HWK Berlin informierte über die aktuellen Veranstaltungen, welche die HWK den Handwerksbetrieben anbietet. Mehr dazu finden Sie unter Veranstaltungen.

Im November 2016 werden wir wieder zusammenkommen und unser 9. Netzwerktreffen Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg durchführen. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Bei Interesse wenden Sie sich an Anika Klug-Winter | a.klug@uve.de | 030-31582464.




Rückblick: Das regionale Netzwerk Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg auf der Messe bautec vom 16.2. bis 19.2.2016 in Berlin.

29.02.2016
Logo bautec Das regionale Netzwerk Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg war auch in diesem Jahr auf der Messe bautec, der führenden Messe für die Baubranche, vertreten. Im KarriereCenter Bau 2016 - dem Forum für Ausbildung, Studium und Qualifizierung im Baubereich - haben die Akteure des Netzwerkes - die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Berlin und die uve GmbH für Managementberatung - einen Stand betreut.

Nach den vier Messetagen zogen wir eine positive Bilanz. Mehr als 35.000 Besucher aus 17 Ländern waren vom 16. Februar bis zum 19. Februar 2016 nach Berlin angereist, um sich auf der Messe bautec über innovative Produkte und Services sowie aktuelle Entwicklungen in der Branche zu informieren. Viele Messebesucher hatten auch den Weg zu unserem Messestand im KarriereCenter Bau gefunden, darunter fast 400 Schüler.

Auf unserem Netzwerk-Stand konnten Auszubildende, Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg sowie Interessierte aus den Handwerksbetrieben unseren Mini-Arbeitsschutzparcours ausprobieren. Es standen drei Stationen zur Auswahl: Bei der 1. Station "Hautschutz" konnten die Besucher in einer Fühlbox sowohl mit als auch ohne Arbeitshandschuhe ihren Tastsinn prüfen. Gleichzeitig wurden sie in der Verwendung der richtigen Hautschutzmittel geschult. Wie man vor allem rückengerecht schwere Lasten hebt und trägt, wurde bei der 2. Station "Heben und Tragen mit Ernst" demonstriert. Die Materialien für diese beiden Stationen wurden uns von der Unfallkasse Berlin bereitgestellt. Bei der letzten Station "Arbeitsschutz-Quiz" konnten die Besucher ihr Wissen im Arbeits- und Gesundheitsschutz testen. Wer alle drei Stationen erfolgreich durchlief, konnte sich am Ende ein kleines Präsent aussuchen.

Ziel unsere Arbeitsschutzparcours ist es den Schülerinnen und Schülern sowie den Auszubildenden das Thema Arbeitsschutz näher zu bringen, mit dem sie vorher selten oder gar nicht in Berührung gekommen sind. Den Arbeitsschutzparcours mit mehreren Station stellen wir Netzwerkpartnern und interessierten Organisationen zur Verfügung. Wir unterstützen Sie gern bei der Planung und Umsetzung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner des regionalen Netzwerkes Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg (siehe Kontakt).

Außerdem konnten sich interessierte Bauunternehmerinnen und -unternehmer über die INQA-Praxishilfe "CASA-bauen" von der Bundesoffensive Gutes Bauen sowie unseren CHRONOS-Werkzeugkasten für eine zukunftsorientierte Arbeitsgestaltung im Handwerk (Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung, Personalentwicklung, Arbeitsorganisation und Mitarbeiterführung) informieren.

Neben der Standbetreuung haben wir auch das Bühnenprogramm, das an die Schüler und Auszubildende gerichtet war, unterstützt. In Kooperation mit der Fa. Kokott Berufsbekleidung wurde eine Modenschau zum Thema "Berufs- und Arbeitsschutzbekleidung ist Hip" sowie ein Battle zur Thematik "persönliche Schutzausrüstung" begleitet. Bei dem Battle ging es für drei Teams - bestehend aus jeweils zwei Auszubildenden - darum, die persönliche Schutzausrüstung für die Berufe Maler und Lackierer, Forstarbeiter und Gerüstbauer zusammenzustellen. Per Los wurde dabei entschieden, mit welchem Beruf das Team sich auseinander setzt.

Parallel stellten unsere Netzwerkpartner uve und die Innung Sanitär Klempner Klima Berlin das Online-Arbeitsschutzportal SHK-Arbeitssicherheit für Handwerksbetriebe (www.shk-arbeitssicherheit.de) vor. Im Fokus stand in diesem Jahr der Relaunch des Online-Arbeitsschutzportals, der Anfang des Jahres 2016 durchgeführt wurde. Die neuen Funktionen von SHK-Arbeitssicherheit, wie z.B. das Dashboard, aber auch die bewährten Module wurden den interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern live vorgeführt. Sie hatten die Möglichkeit, beispielsweise eine Gefährdungsbeurteilung für das Gewerk Sanitär Heizung Klempner Klima online durchzuführen oder ein eigenes Gefahrstoffverzeichnis anzulegen.

Wir bedanken uns für die zahlreichen Gespräche und die aktive Teilnahme an unserem Arbeitsschutzparcours.

Impressionen von der Messe bautec 2016 in Berlin:

bautec 2016 Messestand bautec 2016 Vorstellung CHRONOS
Messestand unseres Netzwerkes Gutes Bauen in Berlin/Brandenburg (Vorstellung unseres Projektes CHRONOS)
bautec 2016 Heben und Tragenbautec 2016 Hautschutz
Mini-Arbeitsschutzparcours - 1. Station: Heben und Tragen mit Ernst, 2. Station: Hautschutz
bautec 2016 Quiz Arbeitsschutzparcours bautec 2016 PSA Battle
Mini-Arbeitsschutzparcours - 3. Station: Arbeitsschutz-Quiz / Auf der Bühne: Persönliche Schutzausrüstung - Battle

Weitere Informationen zur Messe bautec finden Sie auf der Homepage der bautec.




7. Netzwerktreffen Gutes Bauen Berlin Brandenburg.

23.11.2015

Netzwerkfruehstueck

Quelle: Pressmaster / fotolia.com

Am 13. November 2015 führten wir unser 7. Netzwerktreffen beim Netzparkpartner der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen erfolgreich durch. Wir sprachen über die aktuelle Netzwerkarbeit und stellten die Vorhaben für das Jahr 2016 vor.

Zum Beispiel, wird das Netzwerk im kommenden Jahr mit einem Stand im Bereich KarriereCenterBau erneut auf der bautec 2016 (16.-19.02.2016) dabei sein. Zudem wird das Netzwerk Unternehmerschulungen zu den INQA Praxisthemen anbieten und durchführen. Interessierte Betriebe können ebenfalls an geplante Workshops zum "Unternehmens-Check Gutes Bauen" teilnehmen. Ziel ist es, den Baubetrieben Lösungen zur guten präventiven Arbeitsgestaltung mitzugeben.

Wir haben das Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" für KMU vorgestellt. Hierbei können Handwerksbetriebe Vorhaben zur zukunftsfähigen Arbeitsorganisation, Wissens und Kompetenzmanagement sowie Fachkräftegewinnung und -sicherung bis zu 80% finanziell fördern lassen. Wir tauschten uns über das Weißbuch der SOKA Bau aus und berichteten über die Diskussionen aus dem ERFA-Bau zum Thema "Forderungen zu sicheren Verfahren bei Asbestsanierungen" und dem Beitrag aus Hessen zur "Forderung von Treppentürmen auch bei Gerüsthöhen < 10 m".

Im März 2016 werden wir wieder zusammenkommen und unser 8. Netzwerktreffen Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg durchführen. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Bei Interesse wenden Sie sich an Anika Klug-Winter | a.klug@uve.de | 030-31582464.




11. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis - Jetzt bis 31.01.2016 bewerben.

Gute Ideen zum Schutz vor Asbest und Stäuben.

23.11.2015

Als Partner der Offensive Gutes Bauen möchten wir Sie gern auf den 11. Deutschen Gefahrstoffschutzpreises zum Thema Asbest und Stäube hinweisen, welches vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgeschrieben wurde. Gesucht werden gute Ideen, Verfahren und Konzepte zum Schutz vor diesen Gefahrstoffen in der Arbeitswelt. Die besten Einsendungen werden mit insgesamt 10.000 Euro durch das BMAS ausgezeichnet.

Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen sind aufgerufen, bis zum 31. Januar 2016 ihre Ideen unter gefahrstoffschutzpreis@baua.bund.de einzusenden.

Ausgezeichnet werden:

  • die Entwicklung und Einführung von Arbeitsmitteln oder Verfahren, durch die eine Freisetzung oder Verbreitung von asbesthaltigen oder anderen Stäuben verringert werden kann,
  • vorbildliche Aktivitäten im Bereich der Mitarbeiterschulung, Qualifizierungen, Motivation und Beteiligung von Beschäftigten zum Schutz vor Gefährdungen durch Asbest und Stäube,
  • modellhafte Lösungen für die Erfüllung sicherheitstechnischer, organisatorischer und hygienischer Anforderungen zum Schutz vor asbesthaltigen und anderen Stäuben.

Machen Sie mit! Weitere Informationen finden Sie unter www.gefahrstoffschutzpreis.de

» Flyer - 11. Deutscher Gefahrstoffschutzpreis (PDF)




"unternehmensWert: Mensch" - ein Förderprogramm für Bauunternehmen

20.10.2015

Bereits heute müssen Bauunternehmen um ihre Beschäftigten und ihren Nachwuchs kämpfen. Qualifiziertes Personal steht vor der Wahl und entscheidet sich für den Arbeitgeber, der ihnen attraktive Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Längst gibt es seitens der Baubetriebe gute Ideen zur betrieblichen Optimierung. Dennoch fehlen oftmals die Zeit und das Geld für die Realisierung. Mithilfe des Förderprogramms unternehmensWert:Mensch setzen Unternehmen unkompliziert und praxisnah Maßnahmen um, die direkt im betrieblichen Alltag spürbar sind. Dazu bietet das Förderprogramm betriebsbezogene Lösungen zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit sowie zur Fachkräftesicherung an, um die Arbeitgeberattraktivität und vor allem die Sicherheit in den Betrieben zu erhöhen.

Das Programm unternehmensWert:Mensch wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Es stellt Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten (KMU) nicht nur eine finanzielle Förderung für Beratungsleistungen zur Verfügung, sondern ermöglicht interessierten Betrieben eine persönliche, auf den Betrieb zugeschnittene Fachberatung. Ziel ist es, interessierten KMU bei der Entwicklung von zukunftsfähigen und mitarbeiterorientierten Unternehmensstrategien zu beraten und insbesondere bei der Umsetzung finanziell zu unterstützen.

Für KMU ist die Erstberatung kostenlos. Die Prozessberatung wird bei Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten bis zu 80 Prozent und 10 bis 249 Beschäftigten bis zu 50 Prozent bezuschusst.

Wenn Sie Fragen zu den Zielen des Programms, dem Ablauf des Beratungsprozesses, den Förderkonditionen und den Handlungsfeldern haben, bitte sprechen Sie Frau Anika Klug-Winter (autorisierte Prozessberaterin von unternehmensWert: Mensch) an:
Tel: 030/ 31582-464
Mail: a.klug@uve.de

Weitere Informationen über das Förderprogramm unternehmensWert: Mensch

» Zur offiziellen Homepage des Förderprogramms unternehmensWert: Mensch




Rückblick 4. Gerüstbaumesse in Bernau bei Berlin

15.09.2015
Das Netzwerk Gutes Bauen war Aussteller auf der bundesweiten 4. Gerüstbaumesse, die am 4. und 5. September 2015 stattfand. Wir führten einen Arbeitssicherheits- und Gesundheitsparcours durch. Die Besucher erlebten live an verschiedenen Ständen den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Interessierte Betriebe lernten das basiss-net Portal für den Gerüstbau kennen, mit dem sie einfach und schnell den Arbeits- und Gesundheitsschutz in ihrem Betrieb sicherstellen können. Mit einer Rauschbrille erlebten Interessierte den Tunnelblick, fehlende Rundumsicht, Doppeltsehen und das Gefühl von Unsicherheit und Verwirrung eindrucksvoll. Besucher erhielten Tipps, wie Sie schwere Lasten rückenschonend heben und tragen können. Schluss mit beschlagenen Brillengläsern oder gereizten Augen durch Kontaktlinsen. Besucher erfuhren mehr zum gesunden Sehen. Mit dem Muskelfunktionstest sahen die Besucher, ob alles im Lot ist. Sie testeten Ihre Beweglichkeit und den Gleichgewichtssinn. Zudem gab es die Möglichkeit, den Körperfettanteil bestimmen zu lassen, einen Lungenfunktionstest zu machen oder auch seine Handkraft zu messen.

Impressionen vom Arbeitssicherheits- und Gesundheitsparcours auf der 4. Gerüstbaumesse in Bernau bei Berlin




Arbeitsschutzparcours im SHK-Ausbildungszentrum Berlin

02.09.2015
Gemeinsam mit der Innung Sanitär Heizung Klempner Klima (SHK) Berlin hat die uve GmbH für Managementberatung einen Arbeitsschutzparcours für die 176 SHK-Lehrlinge im 1. Ausbildungsjahr organisiert. Am 2. September 2015 fand der Arbeitsschutzparcours, der die Jugendlichen zu Arbeitsschutzthemen sensibilisieren soll, bereits zum 3. Mal in Folge auf der Kick-Off Veranstaltung statt. Herr Koch-Martin, Leiter des SHK-Ausbildungszentrums Berlin sagt deutlich, dass sich die Auszubildenden auf dem Arbeitsschutzparcours facettenreiches Wissen zum Arbeitsschutz aneignen und damit einen ersten Grundstein für eine gesunde Lebens- und Arbeitsweise legen. Bereits in der Anfangsphase einer beruflichen Laufbahn sollten die Auszubildenden verstehen lernen, was es bedeutet, gesund und sicher zu arbeiten und auf den eigenen Körper zu achten.

Den angehenden Auszubildenden wurden rückenfreundliche Arbeitstechniken gezeigt und demonstrierte wie sich rückengerechtes Heben und Tragen auch im Arbeitsalltag umsetzen lassen. An einer anderen Station erlebten die Auszubildenden mit einer Rauschbrille einen Rauschzustand, ohne berauscht zu sein, und mussten damit einen abgesteckten Parcours durchlaufen. Weiterhin soll die Aufklärung zur Ersten Hilfe für schnelles Eingreifen sorgen. Oftmals wenden Helfende wiederbelebende Maßnahmen zu zögerlich oder gar nicht an - aus Angst oder Unkenntnis. Die Auszubildenden haben somit wichtiges zur Wiederbelebung gelernt. In Handwerksberufen werden gefährliche Staubbelastungen und Lärmbelästigungen durch den Einsatz von Maschinen hervorgerufen. Zu ihrem eigenen Schutz lernten die Auszubildenden an einer Station, wie sich Staubbelastungen messen und verringern lassen. Für große Begeisterung sorgte die Wii-Sport-Challenge. Hier konnten die teilnehmenden Jugendlichen gegeneinander antreten und beweisen, wie fit ihre Koordination und ihre Rückenmuskulatur sind. Schließlich erfuhren die Auszubildenden, was es heißt, sich in der Wasser- und Elektrotechnik wirklich auszukennen.

Impressionen vom CHRONOS-Arbeitsschutzparcours am 2. September 2015 im SHK-Ausbildungszentrum Berlin:




Gutes Bauen Berlin und Brandenburg auf dem Tag der Bauindustrie

18.05.2015
Am 6. Mai 2015 war das regionale Netzwerk Gutes Bauen Berlin und Brandenburg auf dem Tag der Bauindustrie, verbunden mit dem 25 jährigen Jubiläum des Bauindustrieverbandes vertreten. Dr. Michael Meetz, uve GmbH und Andreas Voigt, SenArbIntFrau informierten die Gäste über die regionale Netzwerkarbeit und präsentierten die INQA Praxishilfen. Schwerpunkt der Veranstaltung waren Aktiviäten zur Fachkräftesicherung. Dazu gab es Impulsvorträge und eine interessante Podiumsdiskussion mit dem Titel „Attraktivität durch Arbeits- und Gesundheitsschutz? Was erwartet die nächste Generation?“ Zu Gast waren Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin, Nils Olov Boback, NCC Deutschland GmbH, Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende GASAG AG und Prof. Dr. Martin Klaffke.




Ist Ihr Betrieb fit für die Zukunft?

06.05.2015
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen vielfältige Herausforderungen meistern. Fachkräfte sichern, Nachwuchs gewinnen, hohe Krankenstände vermeiden, sich und die Beschäftigten motivieren, Aufträge akquirieren und vor allem qualitätsgerecht umsetzen. Zudem wird heutzutage von den Unternehmen viel mehr Flexibilität gefordert – sei es bei der Arbeitszeit, dem Einsatzort oder sich ändernden Verantwortungsbereichen.

Damit Kleinstbetriebe, kleine und mittlere Unternehmen (KKU/KMU) diese Herausforderungen besser meistern können, startet ab August 2015 offiziell die Neuauflage von unternehmensWert: Mensch. Ziel des Förderprogramms ist es, Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen ganzheitlich bei der Entwicklung von zukunftsfähigen und mitarbeiterorientierten Personalstrategien zu beraten und insbesondere bei der Umsetzung zu unterstützen.

Das Programm bietet kompetente Beratung an – direkt vor Ort im Unternehmen und unter Einbeziehung der Beschäftigten. Je nach Unternehmensgröße können 50 bis 80 Prozent der Beratungskosten übernommen werden. Als eine Neuerung wird das Programm nun bundesweit angeboten.

Interesse geweckt? Wir besprechen mit Ihnen sehr gern die Fördermöglichkeiten sowie den Ablauf des Programms für ihren Betrieb. Ihre Ansprechpartnerin ist Anika Klug-Winter Tel: 030-315 82 464 Mail: a.klug@uve.de




Rückblick: 6. Netzwerktreffen Gutes Bauen Berlin / Brandenburg in Berlin.

06.03.2015
Am 6. März 2015 fand bei der uve GmbH für Managementberatung in der Kalckreuthstrasse 4 unser erstes diesjähriges Netzwerktreffen statt. An diesem Tag begrüßten wir unsere Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner mit einem Arbeitsfrühstück in einer netten Atmosphäre. Gemeinsam erörterten wir die Netzwerkarbeit der letzten 3 Jahre und Herr Voigt von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen stellte die Ziele des Netzwerkes - unter dem Gesichtspunkt „Was sind wir bzw. was können wir?“ - „Gutes Bauen in Berlin-Brandenburg“ vor. Den Teilnehmenden wurden die derzeitig bestehenden Angebote vorgestellt. Diese leiten sich zum einen aus den Aktivitäten der letzten Jahre ab und wurden zum anderen ergänzt durch die Angebote „unternehmenswert Mensch“ sowie „CASA-Bauen Businessplan“. Abschließend sammelten Hr. Voigt und Hr. Dr. Meetz, uve GmbH, die Wünsche der Teilnehmenden ein. In diesem Zusammenhang kam die Anregung die Funktion, Aufgaben und Kompetenzen der jeweiligen Netzwerkpartner/innen in einer Übersicht zusammenzufassen, um sich zukünftig noch besser vernetzen zu können.

Wenn auch Sie Interesse an der Netzwerkarbeit haben, dann nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.




Rückblick: Das regionale Netzwerk Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg auf der Messe bautec vom 18.2. bis 21.2.2014 in Berlin.

18.03.2014
Erfolgreiche Messetage bei der bautec - der Internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik in Berlin liegen hinter uns. Vom 18.2. bis 21.2.2014 war das Team vom regionalen Netzwerk Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg auf der Messe bautec 2014 in Berlin als Aussteller vertreten. Im KarriereCenter Bau 2014 - dem Forum für Ausbildung, Studium und Qualifizierung im Baubereich – konnten Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg unseren Mini-Arbeitsschutzparcours ausprobieren. Bei den Stationen „Hautschutz“, „Heben und Tragen mit Ernst“ und beim „Arbeitsschutz-Quiz“ wurden den Schülerinnen und Schülern das Thema Arbeitsschutz näher gebracht, mit dem sie vorher nicht in Berührung gekommen sind. Den Arbeitsschutzparcours mit mehreren Station können wir auch für Ihre Organisation oder Ausbildungseinrichtung veranstalten. Wir unterstützen Sie gern bei der Planung und Umsetzung. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner des regionalen Netzwerkes (siehe Kontakt).

Weiterhin konnten sich interessierte Bauunternehmerinnen und -unternehmer über die INQA-Praxishilfe "CASA-bauen" für ein qualitätsorientiertes Bauen sowie den CHRONOS-Werkzeugkasten für eine zukunftsorientierte Arbeitsgestaltung im Handwerk (Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung, Personalentwicklung, Arbeitsorganisation und Mitarbeiterführung) informieren.

Auch stellten unsere Netzwerkpartner uve und Innung Sanitär Klempner Klima Berlin das Online-Arbeitsschutzportal SHK-Arbeitssicherheit für Handwerksbetriebe (www.shk-arbeitssicherheit.de) vor. Interessierte Betriebe konnten sich das Online-Arbeitsschutzportal SHK-Arbeitssicherheit live vorführen lassen und beispielsweise eine Gefährdungsbeurteilung für das Gewerk Sanitär Heizung Klempner Klima online durchführen. Zusätzlich haben wir den Besuchern gezeigt, wie sie mit SHK-Arbeitssicherheit ohne großen Aufwand die psychischen Belastungen in Ihrem Betrieb erheben können. Denn seit 1. Januar 2014 ist für alle Unternehmen die Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung psychischer Belastungen Pflicht. Mit SHK-Arbeitssicherheit kommen Handwerksbetriebe ihrer Pflicht nach.

Wir bedanken uns für die zahlreichen Gespräche auf der Messe.

Impressionen von der Messe bautec 2014 in Berlin:

bautec 2014 Messestand bautec 2014 Vorstellung CHRONOS
Messestand unseres Netzwerkes Gutes Bauen in Berlin/Brandenburg (Vorstellung des Projektes CHRONOS und des Arbeitsschutzparcours)
bautec 2014 Heben und Tragenbautec 2014 Hautschutz bautec 2014 Quiz Arbeitsschutzparcours
Mini-Arbeitsschutzparcours - 1. Station: Heben und Tragen ohne Schaden, 2. Station: Hautschutz, 3. Station: Arbeitsschutz-Quiz

Weitere Informationen zur Messe bautec finden Sie auf der Homepage der bautec.




Netzwerk-Frühstück am 13.3.2014 bei der IG Bauen-Agrar-Umwelt.

18.03.2014
NetzwerkfruehstueckAm Donnerstag, 13. März 2014 fand das Netzwerk-Frühstück unseres Netzwerkes Gutes Bauen in Berlin und Brandenburg in den Räumlichkeiten der IG Bauen-Agrar-Umwelt in Berlin statt. Der stellvertretende Regionalleiter der IG Bauen-Agrar-Umwelt, Herr Kuske, begrüßte die anwesenden Teilnehmenden und wies darauf hin, wie wichtig die Netzwerkarbeit insbesondere in Bezug auch auf die Verbesserung des Arbeitsschutzes sowie der Attraktivität des Baugewerbes in Verbindung mit der Nachwuchsakquise ist.

Folgende Themen wurden im Teilnehmerkreis besprochen:

  1. CHRONOS – die Zeit läuft WEITER!
    • Erarbeitete Handlungsinstrumente des Projektes CHRONOS
    • Den Praxistransfer meistern!
    • Bericht von der Beteiligung an der BAUTEC
  2. Erfahrungsbericht eines SHK-Betriebes über das Arbeitsschutzportal www.shk-arbeitssicherheit.de
  3. Diskussion der Netzwerkaktivitäten 2014

Die Organisatoren des Netzwerkes bedanken sich bei Herrn Kuske für die Ausrichtung des Netzwerkfrühstücks bei der IG BAU sowie für die aktive Teilnahme der Netzwerkpartner.

Das nächste Netzwerkfrühstück wird voraussichtlich im Herbst 2014 in Berlin stattfinden.