CHRONOS – Alters- und alternsgerechte Bauwirtschaft Berlin/Brandenburg

CHRONOS Logo

Sichern Sie Ihre Zukunft mit älter werdenden Mitarbeitern.

Stehen derzeit noch ausreichend Fachkräfte zur Verfügung, so wird in Zukunft die Nachwuchsgewinnung für Handwerksbetriebe schwerer. Ältere Arbeitnehmer scheiden aus dem Betrieb altersbedingt aus. Der Nachwuchs bleibt jedoch aus, wenn der Betrieb nicht aktiv etwas unternimmt. Es gilt sich altersstabil aufzustellen. Konkret bedeutet es, dass die Betriebe alters- und alternsgerechte Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter schaffen müssen, um sie auch noch mit 60 Jahren im Betrieb beschäftigen zu können.

Viele Handwerksbetriebe haben bereits gemerkt, dass sie etwas unternehmen müssen. Allerdings fragen sie sich: „Wie kann ich die Zukunft mit meinen Mitarbeitern gestalten?“. Oft bleibt keine Zeit, sich neben dem Alltagsgeschäft um diese Themen zu kümmern. Hierbei unterstützt das Projekt CHRONOS Handwerksbetriebe.

Das dreijährige Projekt CHRONOS startete im November 2010, um branchenspezifische Lösungen für Klein- und Kleinstunternehmen zu entwickeln und zu erproben. Die Projektleitung übernahm die TSB Innovationsagentur Berlin GmbH, die in 2013 mit Berlin Partner zur Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH fusionierte. Im Projekt arbeiteten die Handwerkskammer Berlin, die Innung Sanitär - Heizung - Klempner - Klima (SHK) Berlin, die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Berlin und die uve GmbH für Managementberatung eng zusammen. Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fachlich begleitet. Obwohl die offizielle Förderung des Projektes im Dezember 2013 endete, führen die Projektpartner die Ergebnisse, insbesondere die entwickelten Produkte, weiter und stellen interessierten Betrieben in der Bauwirtschaft kostenfrei zur Verfügung.


Ziel des Projektes CHRONOS

Gesamtziel des Vorhabens war es, die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit in der Bauwirtschaft nachhaltig zu sichern und zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelten und erprobten wir Konzepte und Maßnahmen insbesondere für Klein- und Kleinstunternehmen. Besonderes Augenmerk galt dabei der Informationsvermittlung und Sensibilisierung der heutigen und zukünftigen Entscheidungsträger von kleinen und mittelständischen Bauunternehmen sowie der betroffenen Mitarbeiter für dieses Thema.


Passgenaue Werkzeuge für einen sicheren, gesunden und leistungsfähigen Handwerksbetrieb.

CHRONOS Handlungsleitfaden

Während der dreijährigen engen Zusammenarbeit mit SHK-Innungsbetrieben aus Berlin erarbeiteten wir im Projekt CHRONOS einen Werkzeugkasten, der SHK-Betrieben hilft, qualifizierte Fachkräfte zu finden und langfristig an sich zu binden. Der praxiserprobte CHRONOS-Werkzeugkasten enthält Handlungshilfen zu den Themen:

1. Personalentwicklung und Nachwuchsförderung
2. Gestaltung der Arbeitsorganisation, Kommunikation und Unternehmensführung
3. Arbeitsschutz
4. betriebliche Gesundheitsförderung.

Die Handlungsleitfäden zeigen der Geschäftsführung wie ein Kochrezept Schritt für Schritt auf, mit welchen Gestaltungsmöglichkeiten sie ihren Betrieb sichern kann. Einerseits unterstützen die CHRONOS-Handlungsleitfäden den Betrieb dabei, für die älteren Mitarbeiter die Arbeit altersgerecht zu gestalten, damit sie möglichst lange noch ihre Erfahrungen in den Betrieb einbringen können. Andererseits können mit Hilfe der CHRONOS-Handlungsleitfäden alternsgerechte Arbeitsbedingungen für jüngere Mitarbeiter geschaffen werden, die langfristige Perspektiven im Unternehmen aufweisen, berufliche Kompetenzen, Gesundheit und Motivation fördern. Daneben enthalten sie Arbeitsvorlagen sowie Tipps und Tricks zur Maßnahmenumsetzung.

Der CHRONOS-Werkzeugkasten steht allen SHK-Innungsbetrieben in Form von gedruckten Broschüren oder als PDF-Dokument online unter dem Navigationspunkt Werkzeugkasten" zur Verfügung.


Ihr Nutzen

Wenn die Werkzeuge von CHRONOS im Betrieb richtig eingesetzt werden, können aktuelle betriebliche Probleme schnell gelöst und betriebliche Potentiale besser genutzt werden. Darüber hinaus lassen sich Ausfallquoten und Krankheitszeiten senken, Arbeitsabläufe effizienter gestalten und schließlich die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs sichern.